MAUNZ-RACING 2018

Veröffentlicht von

Das Jahr 2018 war geprägt von Gegensätzen. Es ging entweder etwas gründlich schief, oder es lief gut. Dazwischen gab es eigentlich kaum etwas.

Das erste Langstreckenrennen in Daytona lief für ein Team überhaupt nicht. iRacing hatte bei diesem Rennen große technische Probleme mit den Servern. Das führte dazu, dass die Fahrer immer wieder vom Server flogen. Somit war das Rennen für ein Team schon gelaufen, bevor es überhaupt begonnen hatte. Für das andere Team lief es dagegen recht problemlos und so durften wir uns direkt im ersten Rennen der Saison über einen Klassensieg in der GTE Klasse freuen.

In Sebring ging wieder alles schief. Technische Probleme, die bis zu einem totalen Ausfall eines Rechners führten und ein paar Unfälle, machten das Rennen für alle angetretenen Fahrer zur Nullnummer.

Dieses Jahr traten wir zum ersten Mal in Bathurst an. Dieses Jahr wurden GT3 statt der V8 Supercars
gefahren. Das machte es aber auch nicht einfacher. Der Kurs ist einfach eine Todesfalle und vom letzten bis zum ersten Split gab es katastrophale Massencrashs. Unerfahren, wie wir es waren, führte das auch, in Verbindung mit etwas Pech, dazu, dass wir nach ein paar Stunden aufgeben mussten. Mit der Erfahrung im Rücken, versuchten wir unsere Glück in der zweiten Runde des Rennens. Diesmal kamen wir durch und konnten sogar ein Auto in den Top 10 platzieren. Das Fazit dieses Rennens: Ankommen ist alles und man sollte den Kurs niemals unterschätzen.

Am Nürburgring konnten wir in die Top 5 fahren. Auch hier galt, immer die Konzentration behalten. Für das andere Auto lief es nicht ganz so gut. Durch Unfälle war nur noch ein Top 20 Ergebnis drin.

In Le Mans ging es wieder ganz nach unserem Motto „Sieg oder Tod“ zu. Durch einen kleinen Unfall, der einen späteren Motorschaden zur Folge hatte, wurden wir weit zurück geworfen. Mitten in der Aufholjagd verlor ein Fahrer die Verbindung und das Auto wurde mit 250 in die Mauer geworfen. Damit war ein Auto schon mal aus dem Rennen.

Das andere Team hatte mehr Glück und konnte mit einer beeindruckenden Fahrt auf Platz 3 in der GTE Klasse fahren. Es wurde bis zur letzten Kurve noch um Platz 2 gekämpft. Eine äußerst spannende Schlussphase mit sehr fairen Gegnern, die sogar noch in unseren Stream kamen und sich für den spannenden Schlusskampf bedankt haben und ein Gesamtführender, der die Lage erkannte und allen fair Platz machte. Auf jeden Fall ein Highlight der Saison und eine Super Leistung aller beteiligten. Das war auf jeden Fall ein Beispiel für Langstreckenatmosphäre, wo man zwar einerseits Gegner ist, aber trotzdem gemeinsam gegen die Uhr fährt.

Insgesamt haben wir uns wieder einmal gesteigert. Trotz der Rückschläge, haben alle großes Potential bewiesen. 2019 steht nun kurz bevor und schon in wenigen Wochen geht die neue Saison mit den 24h von Daytona wieder los. Wenn diesmal keine technischen Probleme dazu kommen, sollten wir uns auch im neuen Jahr nochmal steigern können und dauerhaft Top 5 Ergebnisse drin sein.

Wir sehen uns auf der Strecke.